Waldenser, Vielfalt der Reformation, Regionalgeschichte, Migration, Toleranz, Rohrbach, Wembach, Hahn
Die Schülerinnen und Schüler analysieren anhand des Aufnahmeprivilegs Landgraf Ernst Ludwigs von Hessen-Darmstadt (1698) ein historisches Dokument als Ausdruck begrenzter religiöser Toleranz und diskutieren, inwieweit religiöse Toleranz an Bedingungen geknüpft werden kann.
Dr. Tobias Dienst / Hessische Kirchengeschichtliche Vereinigung
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Horizonte 2. Geschichte Gymnasium, Ausgabe Hessen + Saarland, Braunschweig (Westermann) 2021, S. 190-193.
Horizonte 2 (2021) bietet auf vier Seiten einen guten Überblick zu den Hugenotten mit hessischem Lokalbezug. Hilfreich sind eine Karte zu hessischen Hugenottensiedlungen sowie eine Text- und eine Bildquelle zur Hugenottengründung Karlshafen. Ein schöner Stundeneinstieg bietet hier auf S. 190 die Inschrift an der Kirche in Schöneberg (bei Kassel):
PAR LES LIBERALITES ET SOUS LES REGNE DU MAGNANIME PRINCE CHARLES I. L.Z.H. LES HABITANTS DE SCHOENEBERG ONT FAIT ELEVE CE TEMPLE A LA GLOIRE DE DIEU CE 14 SEPTEMBRE 1706
[Dt. Übersetzung:] Durch die Großzügigkeit und unter der Herrschaft des edelmütigen Fürsten Carl I., Landgraf zu Hessen, haben die Einwohner von Schöneberg diese Kirche zum Ruhme Gottes erbauen lassen. Den 14. September 1705
Geschichte und Geschehen 2 – Gymnasium Hessen, Stuttgart u.a. (Klett), Ausgabe 2022: S. 166f.
Geschichte und Geschehen 2 (2022) bietet auf einer Doppelseite einen knappen Überblick über die Hugenotten und neben dem Edikt von Fontainebleau als weitere Textquelle das Privileg Landgraf Friedrich II. von Hessen-Homburg.